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Was ist APQP?

APQP....Was ist das?

APQP: Ein Leitfaden gegen den Leidfaden

APQP ist zunächst einmal ein Begriff - genauer gesagt eine Definition der Prozesssteuerung zur Qualitätsvorausplanung in der Automobilindustrie. Da genau enstand APQP (Advanced Product Quality Planning bzw. Produkt-Qualitätsvorausplanung) als Leitfaden für die frühzeitige Qualitätssicherung in der Planungs- und Entwicklungsphase von Produkten. 

Ziel ist und war es, anhand dieses Leitfadens den bei Fehlerkorrekturen obligatorischen LEID-Faden zu vermeiden, d.h. mithilfe standardisierten QM-Methoden (FMEA, usw.) eine maximale Kundezufriedenheit sicherzustellen - und dies nicht erst bei der Serienproduktion, sondern bereits bei der Entwicklung eines Produkts.

So einheitlich APQP auch ist, so flexibel lassen sich andererseits die zeitliche Abfolge, die Anwendung der Werkzeuge und die Ausführung der einzelnen Schritte gestalten. Am Ende jedoch stehen immer bindenden Richtlinien, anhand derer die Produkt- Qualitätsvorausplanung abgelesen werden kann und befolgt werden muss - für eine einheitliche Qualität und für zufriedene Kunden.

Qualität ist Technik mit Technik

APQP wird in erster Linie von Menschen für Menschen und deren Produkte gemacht. Deshalb steht zu Beginn jeder Qualitätsvorausplanung die Zusammenarbeit von interdisziplinären Teams, die gemeinsam ein Ziel verfolgen: Das Sicherstellen der Qualität in der frühen Entwicklungs- und Produktionsplanung. Um diese sicherstellen zu können, greifen mehrere Qualitätsmanagementmethoden ineinander.

So müssen wichtige Merkmale der Produkte (Key-Characteristics) zusammen entwickelt und für alle (Produktion, Konstruktion, Einkauf,Disposition, Logistik, Marketing, Lieferanten, etc.) bindend festgelegt werden. Dies gilt natürlich auch für die jeweiligen Prozesslenkungsmaßnahmen.

Damit Qualität auch machbar ist, werden Analysen zur Herrstellbarkeit gemeinsam mit Lieferanten durchgeführt. Hier wird geprüft und festgelegt, welche Materialien, Prozesse und Designs verwendet werden können. Zur Dokumentation und besseren Abstimmung mit den Kunden können beispielsweise Merkmalskataloge, Referenzmuster und auch Pflichtenhefte angefertigt werden.

Schließlich ist auch die Fehler- und Einflussanalyse (FMEA) ein wichtiger Bestandteil der APQP. Um eine frühzeitige Vermeidung von Fehlern in der Produktion gewährleisten zu können, können beispielsweise die Design-FMEA und auch Prozess-FMEA eingesetzt werden. Damit wird eine Senkung der Fehlerrisiken, eine Verkürzung der Entwicklungszeiten, eine Reduktion der Fehlerkosten und eine gleichbleibend hohe Qualität - vom Prototypen bis zur Serienanfertigung -gesichert

APQP: Qualität nach Plan

APQP ist vor allem prozessorientiert und damit einfach zu strukturieren. Die einzelnen Teilprozesse können ihrer Wichtigkeit und Reihenfolge entsprechend in Hierarchien eingeteilt, besser überwacht und aufeinander abgestimmt werden. Das beginnt bereits vor der eigentlichen Entwicklung des Produkts, nämlich bei der entsprechend der APQP-Richtlinien geeigneten Lieferanten, geht später über die kostensenkende und effiziente Auswahl von Produktionsanlagen und Werkzeugen und reicht bis hin zur Bewertung der Prototypen in späteren Entwicklungsphasen.

Der Plan, der bei APQP ebenfalls eingehalten wird, ist jener der Kosten. Denn die Qualitätsvorausplanung lohnt und eigent sich auch und gerade für kleine und mittelständische Unternehmen, ebenso wie natürlich auch für Konzerne. Die Vielfalt der APQP-Lösungen macht dies möglich - und natürlich unsere punktgenaue und individuelle Beratung.

Wir von APQP-Kontor unterstützen Sie nämlich in jeder Phase Ihrer Planung, Implementierung und Valuierung - mit Rat, Tat und Qualität. Gerne beraten wir Sie, wie Sie mithilfe des APQP eine nachhaltige und ressourcenschonende Automatisierung Ihres Projektmanagements erreichen.

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

APQP KONTOR

 

 

KONTOR GRUPPE by René Kiem
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